Fossilien der Trias - Mastodonsaurus, Nothosaurier & Co
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Die Trias
Vor ca. 250 Mio Jahren war der Wechsel vom Paläozoikum zum Mesozoikum. Die Wissenschaftler haben hier die Grenze zwischen dem Erdaltertum (Paläozoikum) und dem Erdmittelalter (Mesozoikum) gezogen. Begleitet wurde dieser Übergang von einem Massensterben, das mehr Tierarten ausrottete, als während dem Dinosauriersterben (185 Mio Jahre später). Zum Beginn des Mesozoikums waren alle Kontinente zum Superkontinent Pangäa vereint. Das Gebirge der Alpen gab es noch nicht, sie waren Meeresboden.

In dieser Trias-Zeit entstanden dann wieder neue Arten: Aus der Klasse der Echsen (veraltend: Saurier) entwickelten sich die Archosaurier und damit viele der heute wichtigen Wirbeltiere. Die ersten Schildkröten, Krokodile und auch der Zweig der Säugetiere stammen aus der Trias. Aber ebenso die Flugsaurier und Dinosaurier (vor 235 Mio Jahren), die ersten Dino-Funde Deutschlands wurden 1834 im Keuper bei Erlangen gefunden.
Innerhalb der Amphibien entwickelten sich die ersten Frösche, während die Zeit der Riesenamphibien - wie Mastodonsaurus- zu Ende ging.

Die Trias leitet dieses Mesozoikum ein. Die Gesteinsschichten der Trias erhielten Ihren Namen von Alberti, der die Gesteinsschichten Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper zur Trias (heute germanische Trias) zusammenfasste. Was beim direkten Vergleich der drei Gesteine verblüfft erhält Sinn, wenn man weiß, dass Mitteleuropa zu dieser Zeit ein Becken bildete. Dieses Becken wurde während der Buntsandsteinzeit mit Sanden aus den umliegenden Höhenzügen aufgefüllt, bevor es in der Muschelkalkzeit von einem flachen Meer überflutet wurde. Anschließend fiel das Land in der Keuperzeit wieder trocken und wurde erneut mit Sanden aufgefüllt. Da dieses Becken in der marinen Muschelkalkzeit nur einen begrenzten Zugang zum offenen Meer hatte, hat sich eine teilweise eigenständige Lebenswelt entwickelt (bspw. Ceratiten).

Diese drei Gesteine der Trias prägen heute die unterfränkische Landschaft.
Die Gäuböden im Süden Würzburgs, die steilen Maintäler mit ihren Weinbergen und die Steilstufen des westlichen Steigerwalds erhielten ihr Landschaftsbild von dem verwitternden Untergrund.


Die von Alberti erfasste germanische Trias lässt sich nicht 1 zu 1 auf den Rest der Welt übertragen. Man kann sie nur auf das damalige mitteleuropäische Becken anwenden. Die internationale Trias wird von 2 großen Massenausterben eingerahmt und durch Leitfossilien in einzelnen Abschnitte unterteilt. Die litostrtigrafische Gliederung der germanischen Trias folgt also nur den Ablagerungen in diesem Becken.

Wissenschafliche Definition:

Der Beginn der Trias wird mit dem Erstauftreten der Conodonten-Art Hindeodus parvus und dem Ende der negativen Kohlenstoff-Anomalie nach dem Höhepunkt des oberpermischen Massenaussterbens definiert. Die Obergrenze und damit auch die Untergrenze des Jura ist bisher noch nicht abschließend festgelegt worden. Eine Entscheidung wurde für das Jahr 2009 erwartet. Die Grenze könnte in die Nähe des Erstauftretens der Ammoniten-Gattung Psiloceras gelegt werden. Damit entspricht die Trias( nach der Internationalen Zeitskala von 2004 ) dem Zeitraum von etwa 251 Millionen Jahren bis vor 199,6 Millionen Jahren.
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16.03.2008 Design vereinfacht
08.03.2008 Aufbau des Glossars begonnen: Test->Gedächtnis
25.02.2008 Links auf die Mastodonsaurus Zeichnung gelegt
 
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